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Rhein-Main-Radio-Club

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12.5.16

Biennophone E-606 (Schweizer Transistorempfänger)

Verehrter Leser,
aufgrund meiner Vorgeschichte (Großvater Nachrichtenoffizier) und persönlicher Erfahrungen in der Großstadt, vor allem mit guten osteuropäischen Kurzwellen-RX (Ungarn, Tschechien, Sowjetunion), schlug mein Herz schon immer auch für militärische Empfänger - ein Telefunken steht bis heute im Shack, ein Siemens E609 wurde wegen Platzmangels schwermütig weitergegeben, und ein R4 (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Drake-RX) war bislang der sensitivste RX, den ich je unter die Finger bekam.  Und ich hatte beinahe 1 000 Radios/ Empfänger in der Hand, will also etwas bedeuten. Hier nun ein Exemplar der Schweizer Armee, das aktuell auf diversen Auktionsplätzen im Web zahlreich angeboten wird:  das Biennophone E.606 (Hersteller Bienne).




Der RX bietet vielfältige Antennenanschlüsse, kann über mehrere
Gleichstrom- oder Wechselstrom-Spannungen auf einfachste Weise
betrieben werden, und hat neben UKW, MW, Grenzwelle 1,5 - 3 Mhz
auch die Kurzwelle von 3 bis 7,4 Mhz und "Drahtfunk"-Bereich für 
Sendungen über das Telefonnetz. Wurde bei uns nie gemacht.
. Ein unverwüstlicher Volltransistor, der sich im Kofferradio-Format
zeigt. Leider sind die verwendeten Germanium-Transistoren nicht
mehr erhältlich, so daß im Reparaturfall ein Totalumbau mit entspr.
Kosten anhängig ist. Auch der mangelnde BFO (somit kein SSB
möglich) lässt uns vom Kauf abraten. Der MW-Empfang ist stark,
aber nur für Mittelwelle ist das Gerät bei etwa + - 150 € zu teuer.
Es sei denn, man will es sich als Ausstellungsstück mit Zubehör 
leisten. Es ist ja doch ein Stück Vergangenheit...........                  
SWL-DE9KPP


10.5.16

neuer Zugang im Shack: ein Bearcat DX-1000


Der Bearcat ist nicht als empfindlich bekannt,
so daß wir im Team uns dafür entschieden haben,
ihm eine aktive PALSTAR Antenne zu spendieren,
auf Ferritbasis. Damit ist eine Übersteuerung
quasi ausgeschlossen, die QRG muss an der
Antenne nachgestimmt werden, und die erste
Abschwächerstufe dauerhaft eingeschaltet. 
Die Kopfhörerbuchse dieses Exemplares bot nur
einen Kanal, daher wird der Ton an der 
rückseitigen Tape-Buchse abgenommen, deren
Pegel ausreichend ist, um eine Aktivbox zu 
versorgen - die wiederum einen Ohrhörerausgang
hat. So ist der zu klein dimensionierte Lautsprecher
kein Problem mehr. Die ersten Empfangsversuche
soeben im abendlichen 31-Meter-Band zeigten
einen Signalpegel von rd. S9+10 db bei täglich zu 
hörenden Stationen wie 'Voice of Vietnam', Stimme
der Türkei, All India Radio oder Radio Rumänien.
Durch diesen nicht zu hohen Wert ergibt sich an
der PALSTAR-Antenne ein ruhiger angenehmer
Empfang mit wenig Fading. Eine Überraschung
der besonderen Art, die man so nicht erwartet hatte!
Sehr schön. Die Palstar-Antenne arbeitet übrigens
nach dem gleichen Prinzip wie die Grahn-Antennen,
und zufällig haben wir hier einen Volltreffer im 
Zusammenspiel der beiden Komponenten gelandet
(RX und Antenne). Der Bearcat wird hoffentlich viele
Stunden durchhalten, um in Videos für unsere Leser
eine gute Figur zu machen .....    
H.B.


Christoph Ratzer ist immer noch auf Facebook zu finden: Gruppe A-DX Fernempfang

TRIO Kenwood 9R59DS

Link:   https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1070172673037928&set=gm.10154205974796967&type=3&theater

(C) A-DX Fernempfang. Alle Rechte vorbehalten.
Danke, Christoph, für Deine unermüdliche DX-Arbeit!

KP & AP

7.5.16

Retro Receiver: Kenwood QR666

Rob Wagner VK3BVW ist ein gut bekannter populärer Funkamateur und DX-er aus Australien. Sein Blog "Mount Evelyn DX Report" ist zwar etwas knifflig in der Handhabung, bietet aber Informationen aus erster Hand.
Er hat nun einen Artikel von VK2HBT über den Receiver QR666 (aus 2009) wiederveröffentlicht. Hier der >>>  L i n k  <<<
Ich stand bereits mit ihm in email-Kontakt und kann nur sagen, er ist ein netter Kerl und gibt jede Hilfe.



                         SWL-DE9KPP

6.5.16

today delivered/ heute geliefert: FRG-100

das neue Shack-Mitglied/ the new shack entry:  
 Yaesu FRG-100


for outside Germany Readers: please use TRANSLATOR
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at the beginning of this page


Der Yaesu wird dem gemeinsamen Shack gut zu Gesicht stehen.
Er läuft mit einem 12V-Gleichstrom-Labornetzteil stabil, und 
wird an einem Antennenumschalter einen 2x12-m-Dipol (an Balun)
sowie eine Grahn-Aktivferritantenne zur Verfügung haben, um
uns spannende Empfangsergebnisse zu liefern. 
Der FRG-100 ist Leihgabe eines örtlichen Funkamateurs aus
dem DARC-OV Offenbach. Danke sehr!
Übliche Aktivantennen wie die MiniWhip sind Gift für den RX,
da sie zu gnadenlos hohen Signalpegeln führen, die den FRG-100
so stark übersteuern, daß er "zumacht" und keine Abschwächer mehr
helfen. Daher ist bei der Antennenwahl für ein solch sensitives Gerät
äußerste Vorsicht walten zu lassen. Entweder schaltet man ein
Antennenanpassgerät (zwecks Abschwächung) dazwischen, oder man
wählt ausschließlich passive Drahtantennen. Die Grahn- und Palstar-
Ferritantennen sind eine rühmliche Ausnahme, jedoch muss dann oft
bei Frequenzänderungen nachgestimmt werden. Ein Preselector zum
Beispiel von MFJ kann auf einen ganzen Mhz-Bereich eingestellt 
werden und ist daher bequemer. Dies muss jeder Kurzwellenhörer für
sich selbst entscheiden, ob mehr oder weniger Optionen beim Abstimmen.
Bei geschickter Handhabung aller äußeren Komponenten wie vorstehend
geschildert, liefert der FRG-100 zwar ein etwas schwächeres Signal-
angebot am S-Meter, aber dafür mehr Stationen in einem gewissen 
Spektrum (z.B. 41-Meter-Band). Bei mehreren Vergleichsversuchen und
an verschiedenen Antennen konnte bestätigt werden werden, daß 
zumindest hier im Großraum Rhein-Main sich der FRG-100 nicht vor
Empfängern wie dem JRC NRD515/525 oder Lowe HF-150/225 
verstecken muss -  sondern ähnliche Ergebnisse bringt (bis etwa 21 Mhz).
Vor allem in den unteren Frequenzbereichen von LW, Grenzwelle und MW
überzeugt der Yaesu FRG-100 fast jeden Hörer. Auf Kurzwelle wiederum 
ist die Filterwahl entscheidend, was wir hier durch ein nachgeschaltetes 
stufenloses Bandbreitenfilter gelöst haben -> 0,5 bis 3,9 khz. 
Einen externen Lautsprecher (z.B. günstige Aktivboxen) anzuschließen, 
ist ebenso sicher keine schlechte Investition. Danach sitzt man vor einer
Empfangsanlage, mit der man wohl auch Rundfunk hören kann, die aber
im SSB-, RTTY- und CW-Betrieb außergewöhnliches leistet und besonders
in der beginnenden Dämmerung (sowie nachts) kaum einen Wunsch offen 
lässt. Wenn dann noch die Sonnenaktivität respektive die physikalischen
Ausbreitungsbedingungen mitspielen, ist Wunschempfängen Tür und Tor 
geöffnet. Mitschneiden einer mp3- oder ogg-Datei ist dann Pflicht.........
In 2015 haben wir sowohl Stationen kleiner Sendeleistung aus Asien
(Armeesender aus Myanmar, usw.) als auch Stationen von Funkamateuren
aus ganz Afrika (Ghana, Kongo, usw.) sowie desöfteren Radio 
Australia & Radio New Zealand gut verständlich hören können, ein
Höhepunkt war der Empfang des Rundfunks der Salomonen-Inseln im 
fernen Ozeanien.  Wer unseren Blog zukünftig liest, wird an solchen Glücks-
momenten zeitnah teilhaben können:  denn als multimedialer Blog werden
wir jede Menge Audiobeiträge liefern. Aber auch sonst wird sich durch einen
hauptberuflichen und mehrere nebenberufliche Autoren einiges nachverfolgen
lassen. Der FRG-100 wird dabei hoffentlich ein zuverlässiger Mitarbeiter sein, hi.
Wie Prof. Wolf Harranth immer sagt:  "also dann"  !!

Beste 73,  euer Chef-Editor  KLAUS   (SWL-DE9KPP)


PS:  wer Beiträge einsenden möchte, gerne!  
Dafür haben wir eine spezielle Mailadresse    
eingerichtet:   klaus(at)puth.info

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